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Sehenswürdigkeiten in Regensburg |
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Sehenswürdigkeiten in RegensburgÜbersicht Dom_st._peterDer Dom von Regensburg hat eine lange und für die Stadt wichtige Geschichte. Das Gebäude ist weit hinweg sichtbar und wird gerne auch als sichtbarer Mittelpunkt der Stadt bezeichnet. Dom_st._peter_Der Dom von Regensburg hat eine lange und für die Stadt wichtige Geschichte. Das Gebäude ist weit hinweg sichtbar und wird gerne auch als sichtbarer Mittelpunkt der Stadt bezeichnet. Burg WolfseggBurg Wolfsegg liegt im Naabtal, nordwestlich von Regensburg. Sie ist nie zerstört worden, was sie vermutlich ihrer abgelegenen Lage verdankt. Schätzungen zu urteilen wurde die Burg um 1278 von Wolf von Schönleiten erbaut, der auch Namensgeber der Burg zu sein scheint. Urkundlich erwähnt wurde die Anlage 1358. In diesem Jahr belehnte der Herzog von Bayern und der Markgraf von Brandenburg die Töchter des verstorbenen von Schönleiten. Sie waren aber nicht die letzten Eigentümer. Die Wehranlage wechselte im Laufe der Zeit häufig ihre Besitzer. Die Burg ist ein Ort der Idylle. Dennoch wiegen sich geheimnisvolle Geschichten um den Bau. Die berühmteste Sage ist die der weißen Frau. Im Jahre 1969 bestätigten Parapsychologen wissenschaftlich nicht erklärbare Vorkommnisse. Im 15. Jahrhundert lebten auf Wolfsegg Gräfin Klara von Helfenstein und ihr Gatte Ulrich von Laaber. Ulrich, adelsfreier Ritter, war selten auf der Burg anzutreffen. Klara brauchte jedoch einen Mann der bei Problemen einmal hart durchgreifen sollte. Georg Moller sollte derjenige sein. Die Bindung ging in eine Liebschaft über. Dem nicht genug war Moller auch noch der Erzfeind Ulrichs. Ulrich von Laaber heuerte zwei Bauersburschen im Dorf an, sie sollen seine Frau töten. Kurz darauf starben auch Ulrich und seine Söhne eines plötzlichen Todes. Mit dem Tode der männlichen Linie starb 1475 auch der Zweig der Laaberer aus. Man erzählt sich, dass Moller sie aus Rache umbrachte. Andere waren der Meinung es war der Geist von Klara der ruhelos umhergehen und als „weiße Frau“ immer wieder in Erscheinung treten soll. Heute befindet sich ein Museum, dessen Dauerausstellung das Leben auf der Burg, den Minnesang und die Stellung der Frau im Mittelalter thematisiert. Waffen und Rüstungsgegenstände aus dem 14. Bis 18. Jahrhundert kann der Besucher im Rittersaal begutachten. Sogar ein Höhlenmuseum über die Tropfsteinhöhle befindet sich im Landsknechtskeller. Die Burg ist auf jeden Fall einen Besuch wert. WalhallaDie Walhalla ist eine Ruhmes- und Ehrenhalle. Sie ist einer der wichtigsten deutschen Denkmä-ler. In der Halle findet man derzeit 128 Mamorbüsten und 64 Tafeln berühmter deutscher Per-sönlichkeiten. Angefangen von König Heinrich dem I. über Nikolaus Kopernikus, Ludwig van Beethoven bis hin zu Sophie Scholl sind so gut wie alle Erfinder, Schriftsteller, Musiker, Wis-senschaftler oder Staatsoberhäupter verewigt. Die Aufnahme in der Ruhmeshalle kann frühes-tens 20 Jahre nach dem Tod einer berühmten Persönlichkeit beantragt werden. Voraussetzung hierfür ist ebenfalls, dass diese Person aus der germanisch-deutschen Sprachfamilie stammt. Erbaut wurde die Totenhalle, oder auch Halle der Gefallenen genannt, in den Jahren 1830 bis 1842 unter der Führung von König Ludwig dem I. Hintergrund der Entstehung dieses monu-mentalen Bauwerks war es gewesen, dass der zwanzigjährige Kronprinz Ludwig von Bayern einen Tempel errichten wollte, in dem die rühmlich ausgezeichneten Teutschen des Vaterlandes sich vereinigen. Die Walhalla befindet sich oberhalb der Donau in der Ortschaft Donaustauf. Sie ist sowohl mit dem Auto, als auch mit dem Bus und sogar mit der Fähre erreichbar. Gegen ein Eintrittsgeld darf man die Halle betreten und die ständig wachsende Sammlung betrachten. Bis zum Jahr 2013 wird die Walhalla aufwendig Restauriert. Sie ist das ganze Jahr über geöffnet und verspricht in jeder Jahreszeit eine wunderschöne Aussicht. Vom Plateau aus kann man über das gesamte Regensburger Donautal bis nach Straubingen blicken. Wenn das Wetter gut ist, kann man auch den bayerischen Wald und ganz selten sogar die Alpen sehen. Rund um die Halle herum kann man sich hervorragend ausruhen und bei einem kleinen Picknick die Aussicht genießen. Am Parkplatz gibt es einen kleinen Kiosk, an dem man Andenken kaufen kann. Burg Stockenfels30 km nördlich von Regensburg liegt die Burgruine Stockenfels. Diese befindet sich auf einer 120 Meter hohen Granitkuppe. Ein strategisch günstiger Punkt. Riesige Granitstein-Trümmer lassen den Besucher erahnen welch enorme Größe und Bedeutung Stockenfels einst hatte. Den genauen Zeitpunkt der Entstehung ist heute leider nicht mehr nachzuvollziehen. Sie war einst groß, mächtig und unüberwindlich. Vermutlich errichtete Herzog Ludwig der Strenge die Burg. Die Herren Herzog Ludwig IV. und Kaiser Ludwig von Bayern vollendeten die Burg. Wie viele Burgen der Epoche wechselte auch Stockenfels häufig die Besitzer. Unter ihnen angeblich auch Raubritter die schauderhaftes auf der Burg trieben und sie daraufhin berüchtigt wurde. Über Jahrhunderte kamen und gingen die Burgherren. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts jedoch erwarb Freiherr Karl von Eckert die Ruine, dessen Nachfolger die Grafen von der Mühle-Eckart sie noch heute besitzen. Man sagt sich dass auf Burg Stockenfels jede Nacht die büßen müssen, die in Bayern das drittschlimmste Verbrechen begangen haben. Nach Mord und Brandstiftung war das „Wasser ins Bier zu schütten“, so spricht es der Volksmund. Aber auch die untreuen Kellnerinnen, Schankkellner, Wirte und Wirtinnen, die einst das Bier mit Wasser panschten, schlecht einschenkten oder anderweitig betrogen sollen hier Buße tun. Pünktlich um Mitternacht öffnet sich der Burgbrunnen. Eine Leiter soll hinauf zum Bergfried fahren und der Teufel lässt alle Sprossen mit den gottlosen Seelen besetzen. Diese sollen Wasser aus der endlosen Tiefe nach oben tragen um sie über die Burgmauern zu gießen. Dies soll Grund dafür sein, dass die am Fuße Stockenfels liegenden Weiher selbst im heißesten Sommer niemals austrocknen. Alle Neugierigen, so sagt man, mussten bisher ihre Neugier mit dem Leben bezahlen. Burg Stockenfels bietet alle drei Jahre eine Geisterwanderung an, die bei Touristen äußerst beliebt ist. Der Reiz der Ruine liegt aber vor allem in ihrer wunderschönen Lage fernab der Straßen und Siedlungen. Schottenkirche St. JacobDie Geschichte der Schottenkirche St. Jacob in Regensburg geht wohl zurück bis ist 11. Jahrhundert. Um 1070 kamen irische Wandermönche nach Regensburg und ließen sich dort nieder Bereits 1090 wurde mit dem Bau eines neuen Klosters begonnen. Mit den Jahren verfiel der Bau allerdings, so dass nur mehr die beiden Türme standen. Aus dieser Zeit stammt auch der Name Schottenkirche. Die Iren wurden im Volksmund auch Skoten genannt – woraus das heutige Wort Schotten abgeleitet wurde. Abt Gregor veranlasste erst um 1160 den Neubau der Kirche. Alte KapelleInmitten der schönen Stadt Regensburg befindet sich die Stiftskirche „Unserer Lieben Frau“ zur Alten Kapelle. Die Ursprünge dieser Kirche gehen auf das erste Jahrhundert zurück, als die bayerischen Herzöge eine Marienkirche erbauen ließen. Sie war die „erste aller Kirchen Bayern“ und wurde daher die „Alte Kapelle“ genannt. Allerdings wurde erst 875 eine große Marienkirche von Ludwig dem Deutschen errichtet. Nachdem Heinrich II. 1002 zum König gesalbt wurde, ernannte er die Alte Kapelle zur Hofkirche. NeupfarrkircheIm Zentrum der Regensburger Altstadt befindet sich die evangelische Neupfarrkirche. Der nach ihr benannte Platz, auf dem sie steht, hat eine bewegte Geschichte. Ursprünglich stand dort eine Synagoge, die jedoch in Folge der schrecklichen Kämpfe zwischen Juden und Christen um 1519 eingerissen wurde. Bei den Abrissarbeiten ereignete sich allerdings ein schwerer Unfall, bei dem der betroffene Bürger fast unverletzt blieb. Aus diesem Wunder, wie es die Leute glaubten, entstand eine Wallfahrt, die innerhalb kürzester Zeit eine wahre Pilgerwelle auslöste. Das Ziel der Pilger war die „Kapelle zu Schönen Maria“ die am Unfallort errichtet wurde. WestbadWer Lust hat auf Spaß und Sport kommt im Regensburger Westbad, dem größten Spaß- und Freizeitbad der Stadt, sicherlich auf seine Kosten. Es liegt nahe der Altstadt und ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Auto zu erreichen. Die Anlage verfügt über einen großen Hallenbereich und ein angrenzendes Freigelände. Historisches MuseumAls bekanntestes Museum von Regensburg kann wohl das historische Museum benannt werden. Es befindet sich im ehemaligen Minoritenkloster, das bereits 1226 erbaut wurde. Das Museum selbst wurde 1931 gegründet und umfasst die Regensburger Geschichte seit der Jungsteinzeit ( etwa 5500 v. Chr.). Steinerne BrückeDie steinerne Brücke in Regensburg war, nachdem Sie in den Jahren 1135 bis 1146 erbaut wurde, 800 Jahr lang die einzige Donaubrücke in Regensburg. Aufgrund der baulichen Substanz wurde sie allerdings im Jahr 2008 gänzlich für den motorisierten Verkehr gesperrt. | |
Zahlen & Fakten:
Stadtname:
Regensburg
Bundesland:
Bayern
Regierungsbezirk:
Oberpfalz
Höhe:
343 m ü. NN
Fläche:
80,76 km²
Einwohner:
134.218
Autokennzeichen:
R
Vorwahl:
0941
Gemeinde-
schlüssel:
09 3 62 000
