Sehenswürdigkeiten in Regensburg

Sehenswürdigkeiten in Regensburg


Dom_st._peter

Der Dom von Regensburg hat eine lange und für die Stadt wichtige Geschichte. Das Gebäude ist weit hinweg sichtbar und wird gerne auch als sichtbarer Mittelpunkt der Stadt bezeichnet.

Genutzt wird das Gebäude heute für Gottesdienste, die der Bischof zusammen mit den Gläubigen feiert. Die katholische Kirche ist in Regensburg stark verankert, und der Zuspruch der Bevölkerung entsprechend groß. Auch die berühmten Regensburger Domspatzen, ein seit Jahrhunderten gewachsener Knabenchor, ist dort oft zu bewundern. Die Gemäuer sind außerdem Begräbnisstätte für die Regensburger Bischöfe. Mehrere Denkmäler weisen dabei auf bekannte und wichtige Bischöfe hin, die dort Ihre letzte Ruhestätte gefunden haben.

Begonnen wurde mit dem Bau etwa im Jahr 1250, wobei erstmals um 1500 von einer vorläufigen Fertigstellung gesprochen werden kann. Typisch für den gotischen Baustil ist das gedämpfte Licht, dass auch durch die kunstvoll gestalteten Glasfenster verursacht wird. Die meisten Fensterbilder wurden in der ersten Bauetappe gestaltet, aber auch die Erweiterungen in den späteren Jahrhunderten sind ganz im gotischen Stil weitergeführt. Die letzten Fenster wurden erst im Jahr 1967/1968 von Professor Obermeier geschaffen, ebenfalls typisch gotischen gehalten. Nachdem der Dom um 1800 nochmals einen Anbau erhielt, wurde er von 1985 bis 1988 einer umfangreichen Innenrenovierung unterzogen, so dass er heute im angemessenen Erscheinungsbild zu bewundern ist.

Den interessierten Besucher fallen vor allem die kunstvoll gestalteten Ziboriumsaltäre sowie die Steinkanzel ins Auge. Ebenfalls markante Zeichen setzen die zahlreichen Figuren, die sowohl Wahrzeichen den Glaubens darstellen, als auch wichtige Personen zeigen. Genannt sei hier die Figur den Heiligen Petrus, entstanden um 1300, der auch den Namenspatronen des Doms darstellt.


Dom_st._peter_

Der Dom von Regensburg hat eine lange und für die Stadt wichtige Geschichte. Das Gebäude ist weit hinweg sichtbar und wird gerne auch als sichtbarer Mittelpunkt der Stadt bezeichnet.

Genutzt wird das Gebäude heute für Gottesdienste, die der Bischof zusammen mit den Gläubigen feiert. Die katholische Kirche ist in Regensburg stark verankert, und der Zuspruch der Bevölkerung entsprechend groß. Auch die berühmten Regensburger Domspatzen, ein seit Jahrhunderten gewachsener Knabenchor, ist dort oft zu bewundern. Die Gemäuer sind außerdem Begräbnisstätte für die Regensburger Bischöfe. Mehrere Denkmäler weisen dabei auf bekannte und wichtige Bischöfe hin, die dort Ihre letzte Ruhestätte gefunden haben.

Begonnen wurde mit dem Bau etwa im Jahr 1250, wobei erstmals um 1500 von einer vorläufigen Fertigstellung gesprochen werden kann. Typisch für den gotischen Baustil ist das gedämpfte Licht, dass auch durch die kunstvoll gestalteten Glasfenster verursacht wird. Die meisten Fensterbilder wurden in der ersten Bauetappe gestaltet, aber auch die Erweiterungen in den späteren Jahrhunderten sind ganz im gotischen Stil weitergeführt. Die letzten Fenster wurden erst im Jahr 1967/1968 von Professor Obermeier geschaffen, ebenfalls typisch gotischen gehalten. Nachdem der Dom um 1800 nochmals einen Anbau erhielt, wurde er von 1985 bis 1988 einer umfangreichen Innenrenovierung unterzogen, so dass er heute im angemessenen Erscheinungsbild zu bewundern ist.

Den interessierten Besucher fallen vor allem die kunstvoll gestalteten Ziboriumsaltäre sowie die Steinkanzel ins Auge. Ebenfalls markante Zeichen setzen die zahlreichen Figuren, die sowohl Wahrzeichen den Glaubens darstellen, als auch wichtige Personen zeigen. Genannt sei hier die Figur den Heiligen Petrus, entstanden um 1300, der auch den Namenspatronen des Doms darstellt.


Burg Wolfsegg

Burg Wolfsegg liegt im Naabtal, nordwestlich von Regensburg. Sie ist nie zerstört worden, was sie vermutlich ihrer abgelegenen Lage verdankt. Schätzungen zu urteilen wurde die Burg um 1278 von Wolf von Schönleiten erbaut, der auch Namensgeber der Burg zu sein scheint. Urkundlich erwähnt wurde die Anlage 1358. In diesem Jahr belehnte der Herzog von Bayern und der Markgraf von Brandenburg die Töchter des verstorbenen von Schönleiten. Sie waren aber nicht die letzten Eigentümer. Die Wehranlage wechselte im Laufe der Zeit häufig ihre Besitzer. Die Burg ist ein Ort der Idylle. Dennoch wiegen sich geheimnisvolle Geschichten um den Bau. Die berühmteste Sage ist die der weißen Frau. Im Jahre 1969 bestätigten Parapsychologen wissenschaftlich nicht erklärbare Vorkommnisse. Im 15. Jahrhundert lebten auf Wolfsegg Gräfin Klara von Helfenstein und ihr Gatte Ulrich von Laaber. Ulrich, adelsfreier Ritter, war selten auf der Burg anzutreffen. Klara brauchte jedoch einen Mann der bei Problemen einmal hart durchgreifen sollte. Georg Moller sollte derjenige sein. Die Bindung ging in eine Liebschaft über. Dem nicht genug war Moller auch noch der Erzfeind Ulrichs. Ulrich von Laaber heuerte zwei Bauersburschen im Dorf an, sie sollen seine Frau töten. Kurz darauf starben auch Ulrich und seine Söhne eines plötzlichen Todes. Mit dem Tode der männlichen Linie starb 1475 auch der Zweig der Laaberer aus. Man erzählt sich, dass Moller sie aus Rache umbrachte. Andere waren der Meinung es war der Geist von Klara der ruhelos umhergehen und als „weiße Frau“ immer wieder in Erscheinung treten soll. Heute befindet sich ein Museum, dessen Dauerausstellung das Leben auf der Burg, den Minnesang und die Stellung der Frau im Mittelalter thematisiert. Waffen und Rüstungsgegenstände aus dem 14. Bis 18. Jahrhundert kann der Besucher im Rittersaal begutachten. Sogar ein Höhlenmuseum über die Tropfsteinhöhle befindet sich im Landsknechtskeller. Die Burg ist auf jeden Fall einen Besuch wert.


Walhalla

Die Walhalla ist eine Ruhmes- und Ehrenhalle. Sie ist einer der wichtigsten deutschen Denkmä-ler. In der Halle findet man derzeit 128 Mamorbüsten und 64 Tafeln berühmter deutscher Per-sönlichkeiten. Angefangen von König Heinrich dem I. über Nikolaus Kopernikus, Ludwig van Beethoven bis hin zu Sophie Scholl sind so gut wie alle Erfinder, Schriftsteller, Musiker, Wis-senschaftler oder Staatsoberhäupter verewigt. Die Aufnahme in der Ruhmeshalle kann frühes-tens 20 Jahre nach dem Tod einer berühmten Persönlichkeit beantragt werden. Voraussetzung hierfür ist ebenfalls, dass diese Person aus der germanisch-deutschen Sprachfamilie stammt. Erbaut wurde die Totenhalle, oder auch Halle der Gefallenen genannt, in den Jahren 1830 bis 1842 unter der Führung von König Ludwig dem I. Hintergrund der Entstehung dieses monu-mentalen Bauwerks war es gewesen, dass der zwanzigjährige Kronprinz Ludwig von Bayern einen Tempel errichten wollte, in dem die rühmlich ausgezeichneten Teutschen des Vaterlandes sich vereinigen. Die Walhalla befindet sich oberhalb der Donau in der Ortschaft Donaustauf. Sie ist sowohl mit dem Auto, als auch mit dem Bus und sogar mit der Fähre erreichbar. Gegen ein Eintrittsgeld darf man die Halle betreten und die ständig wachsende Sammlung betrachten. Bis zum Jahr 2013 wird die Walhalla aufwendig Restauriert. Sie ist das ganze Jahr über geöffnet und verspricht in jeder Jahreszeit eine wunderschöne Aussicht. Vom Plateau aus kann man über das gesamte Regensburger Donautal bis nach Straubingen blicken. Wenn das Wetter gut ist, kann man auch den bayerischen Wald und ganz selten sogar die Alpen sehen. Rund um die Halle herum kann man sich hervorragend ausruhen und bei einem kleinen Picknick die Aussicht genießen. Am Parkplatz gibt es einen kleinen Kiosk, an dem man Andenken kaufen kann.


Burg Stockenfels

30 km nördlich von Regensburg liegt die Burgruine Stockenfels. Diese befindet sich auf einer 120 Meter hohen Granitkuppe. Ein strategisch günstiger Punkt. Riesige Granitstein-Trümmer lassen den Besucher erahnen welch enorme Größe und Bedeutung Stockenfels einst hatte. Den genauen Zeitpunkt der Entstehung ist heute leider nicht mehr nachzuvollziehen. Sie war einst groß, mächtig und unüberwindlich. Vermutlich errichtete Herzog Ludwig der Strenge die Burg. Die Herren Herzog Ludwig IV. und Kaiser Ludwig von Bayern vollendeten die Burg. Wie viele Burgen der Epoche wechselte auch Stockenfels häufig die Besitzer. Unter ihnen angeblich auch Raubritter die schauderhaftes auf der Burg trieben und sie daraufhin berüchtigt wurde. Über Jahrhunderte kamen und gingen die Burgherren. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts jedoch erwarb Freiherr Karl von Eckert die Ruine, dessen Nachfolger die Grafen von der Mühle-Eckart sie noch heute besitzen. Man sagt sich dass auf Burg Stockenfels jede Nacht die büßen müssen, die in Bayern das drittschlimmste Verbrechen begangen haben. Nach Mord und Brandstiftung war das „Wasser ins Bier zu schütten“, so spricht es der Volksmund. Aber auch die untreuen Kellnerinnen, Schankkellner, Wirte und Wirtinnen, die einst das Bier mit Wasser panschten, schlecht einschenkten oder anderweitig betrogen sollen hier Buße tun. Pünktlich um Mitternacht öffnet sich der Burgbrunnen. Eine Leiter soll hinauf zum Bergfried fahren und der Teufel lässt alle Sprossen mit den gottlosen Seelen besetzen. Diese sollen Wasser aus der endlosen Tiefe nach oben tragen um sie über die Burgmauern zu gießen. Dies soll Grund dafür sein, dass die am Fuße Stockenfels liegenden Weiher selbst im heißesten Sommer niemals austrocknen. Alle Neugierigen, so sagt man, mussten bisher ihre Neugier mit dem Leben bezahlen. Burg Stockenfels bietet alle drei Jahre eine Geisterwanderung an, die bei Touristen äußerst beliebt ist. Der Reiz der Ruine liegt aber vor allem in ihrer wunderschönen Lage fernab der Straßen und Siedlungen.


Schottenkirche St. Jacob

Die Geschichte der Schottenkirche St. Jacob in Regensburg geht wohl zurück bis ist 11. Jahrhundert. Um 1070 kamen irische Wandermönche nach Regensburg und ließen sich dort nieder Bereits 1090 wurde mit dem Bau eines neuen Klosters begonnen. Mit den Jahren verfiel der Bau allerdings, so dass nur mehr die beiden Türme standen. Aus dieser Zeit stammt auch der Name Schottenkirche. Die Iren wurden im Volksmund auch Skoten genannt – woraus das heutige Wort Schotten abgeleitet wurde. Abt Gregor veranlasste erst um 1160 den Neubau der Kirche.

Nachdem die Klostergebäude 1278 abbrannte, dauerte es lange Zeit bis es unter Abt Ninian Winzent 1577 neu auflebte.Das Kloster widmete sich allerdings weniger dem Missionieren sondern mehr der Wissenschaft, so dass mehrere Mathematiker, Physiker und Architekten hier hervorgingen.

Sehr erwähnenswert ist das sogenannte Schottenportal. Die im romanischen Stil gehaltenen Rundbögen weisen eine große Anzahl von mystischen und rätselhaften Verzierungen auf, die Anlass zu den unterschiedlichsten Interpretationen geben. Sicher ist, dass die zwölf Figuren Personen zeigen sollen, die nach mittelalterlicher Anschauung die Aufnahme in den Himmel verwehren. Es wird wohl auch das Thema „Weltgericht“ sowie „Himmel und Hölle“ bildlich darstellen.


Alte Kapelle

Inmitten der schönen Stadt Regensburg befindet sich die Stiftskirche „Unserer Lieben Frau“ zur Alten Kapelle. Die Ursprünge dieser Kirche gehen auf das erste Jahrhundert zurück, als die bayerischen Herzöge eine Marienkirche erbauen ließen. Sie war die „erste aller Kirchen Bayern“ und wurde daher die „Alte Kapelle“ genannt. Allerdings wurde erst 875 eine große Marienkirche von Ludwig dem Deutschen errichtet. Nachdem Heinrich II. 1002 zum König gesalbt wurde, ernannte er die Alte Kapelle zur Hofkirche.

Bis 1747 war die dreischiffige Basilika im romanischen Stil und der Chor im gotischen Stil gehalten. Danach wurde die Alte Kapelle prachtvoll im Rokokostil umgestaltet.

Besonders sehenswert ist das Gnadenbild, eine Darstellung von Maria mit dem Jesuskind. Kaiser Heinrich II. hat dieses Bild anlässlich seiner im Jahr 1014 stattgefundenen Kaiserkrönung vom damaligen Pabst Benedikt VIII. erhalten und der Alten Kapelle geschenkt. Allerdings handelt es sich bei dem jetzigen Bild nicht um das Original, das bei Stadtbränden verloren gegangen ist, sondern um eine im 13. Jahrhundert erstellte Nachbildung. Neben dieser Besonderheit sind zahlreichen Fresken, Staturen und Schnitzereien zu bestaunen, die das umgestaltete Mittelschiff zieren.


Neupfarrkirche

Im Zentrum der Regensburger Altstadt befindet sich die evangelische Neupfarrkirche. Der nach ihr benannte Platz, auf dem sie steht, hat eine bewegte Geschichte. Ursprünglich stand dort eine Synagoge, die jedoch in Folge der schrecklichen Kämpfe zwischen Juden und Christen um 1519 eingerissen wurde. Bei den Abrissarbeiten ereignete sich allerdings ein schwerer Unfall, bei dem der betroffene Bürger fast unverletzt blieb. Aus diesem Wunder, wie es die Leute glaubten, entstand eine Wallfahrt, die innerhalb kürzester Zeit eine wahre Pilgerwelle auslöste. Das Ziel der Pilger war die „Kapelle zu Schönen Maria“ die am Unfallort errichtet wurde.

Mit dem Bau der Neupfarrkirche wurde einst Hans Hieber, ein Architekt aus Augsburg, beauftragt. Allerdings ließ der Pilgerstrom schon bald nach, was zu weniger Stadteinnahmen führte. Daher sah man sich gezwungen, die ursprünglich prunkvollen Pläne etwas abzuändern. Erst 1860 – 1863 erfolgte die Vollendung unter Ludwig Foltz, einem Architekten aus München.

Den Namen erhielt die Kirche 1542, als die zum evangelischen Glauben über getretenen Stadträte die vormals katholische Walllfahrtskirche „Neue Pfarre“ zur ersten evangelischen Pfarrkirche in Regensburg ernannten. In der Zeit zwischen 1580 und 1620 wurden zahlreichen gelehrte und Geistliche von hier aus in den Südosten gesandt, so dass Dr. Peter Mosbach, ein Regensburger Historiker, zu der Überzeugung kam, dass die Neupfarrkirche für die Verbreitung des evangelischen Glaubens in Österreich und Südeuropa ein bedeutende Rolle darstellte.

Die Kirche befindet sich heute im geografischen Mittelpunkt der Stadt. Die im gotischen Stil erbauten Zwillingstürme sind bereits weithin sichtbar. Einzigartig ist sie vor allem wegen der verschiedenen Stilrichtungen, die der Renaissancebau beinhaltet. Von gotisch bis italienisch sind hier verschiedene Bauarten vereint und ergeben dabei ein überaus interessantes und harmonisch wirkendes Bauwerk.


Westbad

Wer Lust hat auf Spaß und Sport kommt im Regensburger Westbad, dem größten Spaß- und Freizeitbad der Stadt, sicherlich auf seine Kosten. Es liegt nahe der Altstadt und ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Auto zu erreichen. Die Anlage verfügt über einen großen Hallenbereich und ein angrenzendes Freigelände.

Für den Schwimmer und Sportler befinden sich Sprunganlagen und Schwimmerbecken im Innen- und Außenbereich. Aber auch der Spaß kommt nicht zu kurz. Dafür sorgt das Wellenbecken, die Riesenrutsche und nicht zuletzt das im Außenbereich angelegte Spaßbecken mit Wasserschaukel, Grotte und einigen mehr.

Auch für die Kleinen ist gesorgt. So befindet sich sowohl im Hallen- als auch im Freigelände ein großes Plantschbecken mit verschiedenen lustigen Attraktionen.

Wer es lieber ruhig mag, sucht vielleicht eine der beiden Thermalbecken auf, die mit 34° zum entspannen einladen. Nicht zu vergessen ist natürlich die erst 2006 eröffnete große Saunalandschaft. Bei den sieben verschiedene Saunen findet bestimmt jeden das Richtige. Und wer sich dann im Saunagarten noch die nötige Abkühlung holt, kann beim anschließenden Entspannen die Seele baumeln lassen.


Historisches Museum

Als bekanntestes Museum von Regensburg kann wohl das historische Museum benannt werden. Es befindet sich im ehemaligen Minoritenkloster, das bereits 1226 erbaut wurde. Das Museum selbst wurde 1931 gegründet und umfasst die Regensburger Geschichte seit der Jungsteinzeit ( etwa 5500 v. Chr.).

Gerade aus dieser Zeit befindet sich ein interessantes Exponat im Museum – das Grab des „ersten Regenburgers“. Aber auch die Römerzeit ist ein wichtiger Themenbereich, da die Stadt im Römischen Reich einen wichtigen Militärstützpunkt darstellte. 2003 wurde diese Abteilung neu gestaltet, so dass heute zahlreiche Fundstücke, wie der Münzschatz, diese Zeit wieder lebendig werden lassen.

Einen weiteren Teil nimmt die Stadtgeschichte selbst ein. So beeindruckt vor allem das Stadtmodell, das Regensburg um das Jahr 1700 darstellt. Auch bedeutenden Personen wie Josef Ostmayr und Leo von Klenze, Baumeister der Walhalla und der Befreiungshalle, sind nicht vergessen worden. Außerdem werden Wirtschaft, Kirchen, Trachten und verschiedenen Handwerkskünsten dargestellt und anhand Modellen, Gemälden und Karten darüber informiert.


Steinerne Brücke

Die steinerne Brücke in Regensburg war, nachdem Sie in den Jahren 1135 bis 1146 erbaut wurde, 800 Jahr lang die einzige Donaubrücke in Regensburg. Aufgrund der baulichen Substanz wurde sie allerdings im Jahr 2008 gänzlich für den motorisierten Verkehr gesperrt.

Eine bekannte Stadtsage meint sogar, dass beim Bau der Brücke der Teufel mitgewirkt hat. Die beiden Erbauer des Doms und der Brücke hatten eine Wette abgeschlossen, wer als erster das jeweilige Gebäude fertiggestellt hatte. Allerdings schritt der Bau des Doms schneller voran, so dass sich der Bauherr der Brücke, der Hilfe des Teufels erbat. Als Lohn dafür sollten die Seelen, der ersten drei, die über die Brücke gehen, dem Teufel gehören. Bei der Eröffnung wurden jedoch als erste eine Henne, ein Huhn und ein ein Hund über die Brücke geschickt, was den Teufel natürlich erzürnte. Er zerstörte einen Teil der Brücke, worauf noch heute ein Buckel in der Brücke hinweist.

Vergleicht man allerdings die Bauzeiten des Doms und der Brücke, so muss man feststellen, dass die Brücke längst fertiggestellt war, als mit dem Bau dem Doms begonnen wurde. Die Sage ist allerdings in der Geschichte von Regensburg fest verankert.

Die Brücke wurde im Laufe der Jahrhunderte oft geändert, teilweise beschädigt und wieder aufgebaut. Erwähnenswert ist auch, dass die Brückenpfeiler die bekannten Regensburger Donaustrudel verursachen. Von den ursprünglich drei Türmen, über die die Brücke verfügte, steht nur noch einer. Die beiden anderen wurden nach der ersten Zerstörung zwar wieder aufgebaut, aber nachdem sie im Laufe der Geschichte nochmals abgebrochen waren, zeigt nur mehr ein Turm von dessen Bestand.

Geplant ist, die Brücke nach deren Sanierung nicht mehr für den öffentlichen Verkehr freizugeben, um den weiteren Bestand das Bauwerk zu sichern.

Zahlen & Fakten: Stadtname:
Regensburg

Bundesland:
Bayern

Regierungsbezirk:
Oberpfalz

Höhe:
343 m ü. NN

Fläche:
80,76 km²

Einwohner:
134.218

Autokennzeichen:
R

Vorwahl:
0941

Gemeinde-
schlüssel:

09 3 62 000

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